Religion

Buch «Menschen und Phrasen» brachte Desnitski mit Lesern zusammen

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Am 15. März 2011 stellte der Bibelwissenschaftler und Übersetzer Andrei Desnitski sein Buch «Menschen und Phrasen» vor und traf sich mit Lesern. Ein Bericht darüber erschien in der Zeitschrift «Religare». Das Treffen stand im Zusammenhang mit seiner Arbeit an Bibelübersetzungen und seiner publizistischen Tätigkeit.

Der Bibelwissenschaftler, Bibelübersetzer und Publizist Andrei Desnitski stellte sein Buch «Menschen und Phrasen» vor und traf sich mit Lesern. Darüber berichtete die Zeitschrift «Religare» am 15. März 2011.

Laut Desnitski sei das Buch aus seiner Arbeit mit biblischen Texten und aus Überlegungen darüber entstanden, wie Übersetzung und Verständnis alter Phrasen mit der heutigen Sprache zusammenhängen. Er sprach über die Übersetzung biblischer Bücher und über die Schwierigkeiten, die bei der Übertragung des Sinns ins Russische entstehen.

Übersetzung als Gespräch über den Sinn

Desnitski sprach über die Arbeit des Übersetzers: Hinter jedem Wort stehe eine Entscheidung, und der Übersetzer müsse entscheiden, wie er den Sinn vermittle, ohne ihn zu verfälschen. Er führte Beispiele aus biblischen Texten an, darunter aus dem Zweiten Buch Samuel und dem Zweiten Korintherbrief, und zeigte, wie verschiedene Übersetzungen die Wahrnehmung einer Episode verändern.

(Joh 15,22).

Nach Desnitskis Einschätzung sei es für den Leser wichtig zu sehen, dass Übersetzung kein mechanischer Wortersatz sei, sondern Arbeit mit Kontext und Sinn. Er betonte, dass biblische Texte Stellen enthielten, die Erklärungen erforderten, und dass der Übersetzer diese Erklärungen geben müsse.

Begegnung mit Lesern

Bei dem Treffen ging es auch um das Buch «Menschen und Phrasen» selbst: Desnitski erzählte, wie er das Material zusammengetragen hatte, und beantwortete Fragen der Leser. Seinen Worten zufolge richte sich das Buch an alle, die sich für biblische Texte und ihre Übersetzung interessieren, ohne dass eine spezielle Vorbildung nötig sei.

Desnitski sprach davon, dass die Arbeit an den Übersetzungen weitergehe und dass er darin die Möglichkeit sehe, mit Lesern über schwierige Stellen biblischer Bücher zu diskutieren. Das Treffen endete mit einem Gespräch über weitere Pläne im Zusammenhang mit Übersetzungen und Veröffentlichungen.

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Mathieu Blanchard

Foto: Иллюстрация Maralles, создана с помощью ИИ