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Sponge D&D: Wie ein Odessaer Büro den Außerirdischen wiederbelebte und ins Motion Design einstieg

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Am 17. Oktober 2014 berichtete AIN.UA, wie das Odessaer Studio Sponge D&D innerhalb eines Jahres seine Motion-Design-Sparte ausbaute. Die Markenfigur des Büros, der Außerirdische, durchlief eine Entwicklung von flachen Bildern zur dreidimensionalen Figur und Animation, und der Werbespot des Studios wurde von der Behance-Jury in die Kollektion „Adobe Motion Graphics Served“ aufgenommen.

Sponge D&D wurde von Bohdan Hnatiuk gegründet und geleitet, dem Gründer eines Büros, das in Odessa ansässig ist und Design für Websites, Magazine, Musikdienste und Fernsehsender erstellt. Im Jahr 2014 weitete das Studio seine Arbeit mit Bewegung, also mit animierter Grafik, deutlich aus, und im Herbst fand diese Wende Beachtung in der ukrainischen Presse.

Zur Hauptfigur wurde der Außerirdische, die Markenfigur des Büros. Zunächst existierte er als flaches Bild, dann verwandelte er sich in eine dreidimensionale Figur und schließlich in einen animierten Charakter. Der Weg der Figur spiegelte den Weg des gesamten Studios wider: von statischer Gestaltung zu Filmen, in denen sich das Bild bewegt und auf die Handlungen des Betrachters reagiert.

Das erste bemerkenswerte Ergebnis war der Werbespot des Büros. Die Jury von Behance, dem Portal, auf dem Designer ihre Arbeiten präsentieren und das zu Adobe gehört, wählte ihn in die Kollektion „Adobe Motion Graphics Served“ – eine Auswahl von Motion Graphics, die von den Redakteuren der Plattform zusammengestellt wird. Für das Studio bedeutete diese Aufnahme die Aufmerksamkeit nicht eines lokalen Publikums, sondern der professionellen Gemeinschaft, die Arbeiten aus aller Welt sichtet.

Nach dem ersten Spot erschien ein zweiter, in dem der Roboter Inkjet Drawer die Hauptrolle spielte. Seine lebensgroße Figur stand über ein Jahr lang im Hauptquartier des Büros, und der Spot setzte die mit dem Außerirdischen begonnene Linie fort: Eine Figur aus einem Bild verwandelte sich in ein Objekt, das man im Raum des Studios sehen konnte.

Projekte, die AIN.UA nannte

Die Publikation listete die wichtigsten Arbeiten des Büros aus dem Jahr auf: das Magazin Estetico.me, den Musikdienst Looks.fm und das Portal Geeks Empire. Die Einschätzung von AIN.UA formulierte sie so:

„hat in diesem Jahr faktisch neue Möglichkeiten bei der Erstellung dynamischen Designs demonstriert“

Zu bedenken ist, dass der Beitrag in einer Rubrik erschien, in der Texte der Unternehmen selbst veröffentlicht werden, sodass ein Teil der Formulierungen durchaus vom Studio stammen könnte. Dennoch werden die Projekte selbst durch unabhängige Wettbewerbe und Rankings bestätigt.

Im Oktober 2014, im Zeitraum vom 13. bis 17., erhielt die Website des Magazins Estetico.me beim Wettbewerb UD 2014 die Auszeichnung Best of B-1, und das Logo des Fernsehsenders „Erster Stadtkanal“ wurde mit dem Prädikat Best of C-I-5 geehrt. Im Zwischenranking der VRK belegte das Büro am selben Tag, dem 17. Oktober, mit vier Punkten den 12. Platz.

Was danach geschah

Wie AIN.UA schrieb, versprach die Studioleitung damals einen Animationsfilm für das erste Jahrzehnt 2015. Die Hinwendung zum Kino wirkte wie eine logische Fortsetzung der Spots mit dem Außerirdischen und dem Roboter, doch die Termine und das Format des Films konnte ich in späteren Veröffentlichungen über das Büro nicht bestätigen, daher ist über das Ergebnis vorsichtig zu sprechen.

Dafür entwickelte sich der Web-Bereich merklich. Die Website des Büros erhielt Anerkennung auf internationalen Plattformen, die die besten Arbeiten im Webdesign auszeichnen. Am 13. Juni 2015 wurde sie Winner Site of the Day bei CSS Winner, und am 8. August desselben Jahres gelangte sie in die Site of the Day bei Awwwards, einer der bekanntesten Auszeichnungen in diesem Bereich.

Den Abschluss des Jahres bildete der Preis „Goldene Website 2015“, bei dem die Website von Sponge den ersten Platz in der Kategorie „Website einer Digitalagentur“ belegte. Diese Trophäe bestätigte, dass der Weg von den flachen Bildern des Außerirdischen zu interaktiven Websites und Spots, der 2014 wie eine Reihe gelungener Projekte aussah, sich zu einer festen Ausrichtung des Studios entwickelt hatte.

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Myroslawa Bereschna

Foto: Иллюстрация Maralles, создана с помощью ИИ