„Ich habe keine Angst. In dem Sinne, dass ich in Israel sitze und von meinen Äußerungen in der Sendung nichts abhängt“, erklärte Belkowski in der Sendung „Besondere Meinung“, die vom Team des liquidierten „Echo Moskaus“ produziert wird. Damit bestätigte er, dass er Moskau nach Israel verlassen hat. Wie lange er dort bleiben will, ließ er vorerst offen.
„Ich bin nach Israel gegangen, weil die Risiken etwas übermäßig waren“, erläuterte der Politologe und fügte hinzu, er sei „gelinde gesagt kein Freund des Kremls“. Anhand der Live-Bilder ist schwer zu erkennen, wo genau in Israel sich Belkowski befindet.
In einem Interview stellte sich Belkowski so vor: „Ein halachischer Jude und Pole väterlicherseits“, erklärte aber zugleich, er sei „absolut und ausschließlich ein Russe“. Nach eigener Aussage wählte er das Christentum und nicht das Judentum. „Ich habe mich für eine bestimmte Konfession entschieden, in Anbetracht dessen, dass ich Pole väterlicherseits und Jude mütterlicherseits bin und es für mich logisch wäre, zwischen Katholizismus und Judentum zu wählen. Aber meine Freundin, die Moskauer Künstlerin Jekaterina Wassiljewna Moskowskaja, gab mir einen sehr richtigen Rat, indem sie sagte: ‚Im Grunde bist du Russe, also geh zur Orthodoxie.‘ Sie wurde auch meine Patentante …“
Im Dezember 2016 reiste Belkowski mit dem Projekt „Offenbarungen eines russischen Provokateurs“ nach Israel. Damals hieß es, er sei zum ersten Mal in Israel; inwieweit das zutrifft, ist schwer zu beurteilen.
Einem breiten Publikum ist Belkowski als Moderator der wöchentlichen Sendung „Belkowskis Zeit“ auf „Echo Moskaus“ und als Co-Moderator von „Panoptikum“ auf „Doschd“ bekannt.
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